Impressionen vom Geodynamischen Observatorium Moxa

60 Jahre Geodynamisches Observatorium Moxa: Vom Bau des Stollens bis zur KI in der Datenanalyse

Öffentliche Samstagsvorlesung mit Prof. Dr. Nina Kukowski (Institut für Geowissenschaften)
Impressionen vom Geodynamischen Observatorium Moxa
Collage: AG Geophysik
Diese Veranstaltung ist beendet.
Veranstaltungseckdaten
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Beginn
Ende
Veranstaltungsarten
Vortrag
Ort
IAAC
Humboldtstr. 8, Hörsaal
07743 Jena
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Im Rahmen
Öffentliche Samstagsvorlesungen "ChemGeo aktuell"
Veranstaltungssprache
Deutsch
Veranstaltungswebseite
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Barrierefreier Zugang
ja
Öffentlich
ja, Eintritt frei

Inhalt des Vortrages

Signale des Systems Erde sind oft sehr klein, wie z.B. natürliche Massenverlagerungen und Fluidbewegungen im Untergrund, die zu Schwere- und Längenänderungen an der Erdoberfläche führen. Sie kann man nur durch Langzeitmessungen mit sehr empfindlichen Instrumenten entziffern. Anthropogen, also vom Menschen verursachte Signale überlagern die natürlichen Signale, was es zu einer Herausforderung macht, die verschiedenen Signale zu identifizieren.

Hierzu dient das 1964 eingerichtete Geodynamische Observatorium Moxa der Universität Jena mit einer weltweit einmaligen Instrumentenkombination. Einige Instrumente, z.B. Laserstrainmeter, sind in einem Stollensystem installiert, um in einer möglichst ruhigen Umgebung sehr kleine Signale mit sehr empfindlichen Sensoren registrieren zu können. Um etliche immer länger werdende Langzeitbeobachtungen zu analysieren, werden vielfältige innovative, z.T. KI-gestützte Methoden eingesetzt.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

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